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Presse: Salzgitter drohen sinkende Margen durch kürzere Laufzeiten bei Rohstoffverträgen 08.04.2011
aktiencheck.de
Salzgitter (aktiencheck.de AG) - Dem Stahlhersteller Salzgitter AG (ISIN DE0006202005 / WKN 620200) drohen, wie der gesamten europäischen Stahlindustrie, weiter sinkende Margen durch noch kürzere Laufzeiten seiner Rohstoffverträge. Dies berichtete die "Financial Times Deutschland" am Donnerstag.
Laut der Zeitung werden die Preise für den wichtigen Stahlrohstoff Kokskohle künftig monatlich neu verhandelt - ein Szenario, das die Stahlhersteller fürchten. "Der Minenkonzern BHP Billiton plc/ Ltd. (ISIN GB0000566504 / WKN 908101) (ISIN AU000000BHP4 / WKN 850524) dringt auf Monatsverträge für Kokskohlelieferungen", räumte Salzgitter-Chef Heinz Jörg Fuhrmann in einem Gespräch mit der "FTD" als erster hochrangiger Vertreter der Branche ein. Der australische Konzern wolle nur noch liefern, wenn die Kunden akzeptierten, dass nicht mehr quartalsweise, sondern monatlich neu verhandelt wird. Dieser Entwicklung könne sich die Stahlindustrie in Europa nicht entziehen. "Monatsverträge erschweren aber unsere Kalkulation und führen zu noch größerer Volatilität", so Fuhrmann.
Schon die Umstellung der Eisenerz-Jahresverträge auf Quartalslaufzeiten hatte der Branche im vergangenen Jahr große Probleme bereitet und den Druck auf die Margen erhöht. Denn viele Kunden, etwa aus der Autoindustrie, verlangen weiter Laufzeiten von einem Jahr oder mehr. Wenn die Rohstoffpreise aber von Monat zu Monat steigen, riskieren die Stahlhersteller, auf den höheren Kosten sitzen zu bleiben.
Der Zeitung zufolge sieht die Branche einen Ausweg in Preisgleitklauseln, die sich an Rohstoffindizes orientieren. Damit könnten die Stahlpreise innerhalb der Jahresverträge an die steigenden Rohstoffkosten angepasst werden.
Die Aktie von Salzgitter notiert derzeit bei 58,00 Euro (+0,43 Prozent). (08.04.2011/ac/n/d)
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